PM: MXoN Team Germany

Team Germany: „Top Ten ist definitiv realistisch beim MXoN 2017“.

München. Max Nagl, Henry Jacobi und Dennis Ullrich – so heißen die drei Top-Stars, die Deutschland als Team Germany am 30. September und 1. Oktober im englischen Winchester beim Motocross der Nationen repräsentieren werden. Das Trio ist bereits eine eingespielte Mannschaft, treten sie 2017 bereits zum vierten Mal in Folge gemeinsam beim MXoN an. Und ihre Ergebnisse können sich, bis auf den verletzungsbedingten Ausfall in 2016, durchaus sehen lassen. 2015 erreichten sie zusammen im lettischen Kegums den fünften Platz, ein Jahr später wurden sie im französischen Ernée Neunter. In dieser Saison rollen die Drei nun auf der 1.640 Meter langen Hartboden-Strecke „Matterley Basin“ in der Nähe von Southampton an den Start, ein Rang in den Top Ten ist dabei ihr Minimum.

Max, Du bist 2017 abermals Mannschaftskapitän. Was müsst Ihr Deiner Meinung nach in England besser machen als letztes Jahr in Maggiora, um vorne mitmischen zu können und inwiefern ist es Deine Rolle als Mannschaftskapitän, das Team vor dem Event noch mal zu motivieren?

Max Nagl: Wir müssen dieses Mal am Samstag bei der Auslosung der Startplätze Glück haben. Das kann große Auswirkungen auf unsere Platzierung beim MXoN haben. Und natürlich sehe ich es dann auch als meine Aufgabe an, die Jungs zu motivieren. Vor allem unser Nachwuchs-Pilot Henry ist sehr offen für aufbauende Kommentare, da er von uns dreien auch die kürzeste Nations-Erfahrung hat.

Henry, Du bist das jüngste Mitglied im Team, wie sehr setzt Dich das unter Druck?

Henry Jacobi: Der Druck ist eigentlich nicht größer als in den Jahren zuvor. Ich werde auf jeden Fall versuchen, in keine brenzlige Situation zu geraten und mich im Ernstfall lieber zurückzunehmen, statt unüberlegt am Gashahn zu drehen.

Dennis, Du hast in den letzten fünf Jahren beim MXoN konstant gut abgeliefert. Wie bereitest Du Dich mental auf dieses Event vor, damit das auch in dieser Saison klappt?

Dennis Ullrich: Richtig vorbereiten kann ich mich auf das Event eigentlich nicht, aber gerade die Tatsache, dass ich mich beim MXoN die letzten fünf Jahre gut geschlagen habe und es auch in dieser Saison so gut wie noch nie für mich läuft, stimmen mich sehr positiv für das Nationencross in England. Daher ist die fehlende WM-Erfahrung in 2017 eigentlich kein Thema.

Max, welche Stärken hast Du für „Matterley Basin“ und wo siehst Du die Stärken bei Deinen beiden Teamkollegen?

Nagl: Dennis ist von uns beiden definitiv der bessere Starter und wenn er beim Nations genauso schnell loskommt wie sonst und auch ich mich beim Start behaupten kann, dann haben wir schon mal zwei gute Ergebnisse. Denn wenn wir erstmal vorne sind, dann bleiben wir es in der Regel auch. Diese Stärke haben wir beide und das sehe ich als ganz großen Joker. Henry hat im Vergleich zu Dennis wiederum den Vorteil, dass er die ganze Saison konstant in der WM gestartet ist und die ganze Konkurrenz kennt. Das könnte ihm zugutekommen.

Henry, in dieser Saison hast Du richtig aufgedreht, hast sowohl in der WM als guter Mittelfeld-Fahrer als auch beim ADAC MX Masters mit einem tollen dritten Platz in der Meisterschaft von Dir reden gemacht. Wie ist die steile Leistungskurve nach oben zu erklären?

Jacobi: Ich denke, das hat mit dreierlei Faktoren zu tun. Zum einen habe ich meine fahrerische Leistung durch das Training letzten Winter enorm verbessert, dann profitiere ich auch von einer gesteigerten Fitness und zu guter Letzt fühle ich mich auf dem Husqvarna-Motorrad deutlich sicherer. Dadurch habe ich mich enorm weiterentwickelt.

Dennis, Du hast parallel zu Deiner Motocross-Karriere eine bis dato ziemlich erfolgreiche Laufbahn als Mountainbiker eingeschlagen. Wirst Du dem Motocross-Sport etwa abtrünnig?

Ullrich: Auf die Frage gibt es im Moment noch keine richtige Antwort. Bislang ist das Mountainbiken mehr oder weniger noch ein Hobby, das ich als guten Ausgleich zum Motocross-Sport sehe. Ich bin jetzt seit 20 Jahren als Crosser unterwegs, da tut ein bisschen Abwechslung ganz gut. Aber jetzt komplett die Sportart zu wechseln, kommt derzeit auch aufgrund meiner Sponsorenverträge noch nicht infrage.

Henry, Du hast Dich in der MX2-WM dieses Jahr gut positioniert, bist abermals als einer der besten Fahrer Deutschlands für das Nationenteam nominiert worden, welche nächsten Karriereschritte sind von Dir jetzt zu erwarten?

Jacobi: Ich will nächstes Jahr die gesamte MX2-Saison inklusive der Übersee-Rennen fahren und auch wieder versuchen, es beim ADAC MX Masters aufs Podest zu schaffen. Der Tagessieg bei der 100. Masters-Veranstaltung in Tensfeld dieses Jahr war schon etwas sehr Besonderes und zählt für mich zu meinen bisherigen Highlights in meiner MX-Karriere.

Wie realistisch seht ihr alle Drei eine Platzierung in den Top Ten?

Nagl: Das Nations ist immer eine Glückssache und viele Teams starten in diesem Jahr ein wenig geschwächt, da einige leistungsstarke Piloten verletzungsbedingt ausgefallen sind. Sollte von uns jetzt keiner mehr kurzfristig noch vor dem MXoN krank werden, haben wir eine sehr gute Chance auf eine Top Ten-Platzierung, da wir mit drei guten Fahrern dort antreten.

Jacobi: Das sehe ich als ein sehr realistisches Ziel und ist auf alle Fälle machbar, wenn man die gute Leistung von uns dreien zusammenzählt.

Ullrich: 2017 ist da meiner Meinung nach einiges drin. Wir sind alle gut drauf und die Strecke kommt uns entgegen, daher ist das nicht abwegig. Zumal wir beispielsweise auch schon 2014 in Kegums mit einer Top Five-Platzierung bewiesen haben, dass wir ein gutes Trio sind.

Text: Nina Schröder / PR MXoN Team Germany

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PM: ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup

TEI_ADAC-EJC_Meltewitz-2017_11Bilderbuch-Finale in Meltewitz!

Die zweite Saison des ADAC Sachsen Jugend Enduro Cup ist Geschichte. Doch bevor der letzte Fahrer den Zielstrich überquerte, zeigten die angetretenen 65 Teilnehmer zum Saisonausklang nochmals ganz großen Offroadsport. Die dazugehörigen, optimalen Rahmenbedingungen dafür schaffte der ausrichtende SHC Meltewitz e.V. im ADAC, der auf seinem Streckenareal eine erstklassige Enduro-Runde für die Kinder und Jugendlichen auf die Beine stellte. Entsprechend der Wertungsklassen wurden einzelne Sektionen der Etappenführung aber auch der Sonderprüfung so angepasst, dass der Grat zwischen Anspruch und Fahrbarkeit für Jedermann, optimal getroffen wurde.

Am Vormittag gingen zunächst die Kids der Kategorie bis 65 ccm zusammen mit den Jüngsten der Klassen 50 ccm auf die Strecke. Doch ausgerechnet beim Saisonfinale mussten sich, die beiden bis dato ungeschlagenen und schon als Cup-Sieger feststehenden, Fritz Vogt (bis 50 ccm) vom SHC Meltewitz e.V. und Clemens Voigt (bis 65 ccm) vom Verein Endurofreunde Petersberg e.V., als jeweils Zweiter, knapp geschlagen geben. Bei den Jüngsten siegte erstmals ein überglücklicher Mark Tanneberger aus Finsterwalde und bei den 65igern nutzte Erik Schmidt vom gastgebenden SHC Meltewitz e.V. seine Heimstärke, um seinen ersten, viel umjubelten Sieg einzufahren.

In den beiden Jugendklassen standen mit Pascal Sadecki (bis 85 ccm) und Leon Seeger (bis 125 ccm), beide vom Off-Road Club Hilmersdorf e.V., ebenfalls die Gesamtsieger schon vorzeitig fest. Das hielt die zwei Youngster aus dem Erzgebirge aber nicht davon ab, auch beim Finale nochmals ihre ganze Stärke zu demonstrieren. Mit jeweils einem Klassensieg trugen sie den Löwenanteil dazu bei, dass der Off-Road Club Hilmersdorf e.V. im ADAC nicht nur die Tageswertung gewinnen, sondern auch den Titel in der ADAC Sachsen Ortsclubwertung verteidigen konnte.

Text/Bild: Peter Teichmann

PM: ADAC MX Masters

Vier Titel: Dennis Ullrich erfolgreichster ADAC MX Masters-Champion.

Holzgerlingen. Dennis Ullrich ist eine echte Geheimwaffe. Bis dato hat es kein anderer Motocrosser vor ihm geschafft, sich so erfolgreich im ADAC MX Masters zu behaupten. Seit dieser Saison ist der gebürtige Bayer vierfacher Champion der populärsten Motocross-Rennserie Europas. Damit geht ‚Ulle‘ in die Annalen ein, seit einigen Jahren macht er bei den Big Boys in der Königsklasse konstant von sich reden. 2013 und 2014 steht der 24-Jährige bereits ganz oben auf dem Siegertreppchen, 2015 wird er Vize-Sieger. 2016 übernimmt der Kämpfelbacher genau wie in dieser Saison direkt nach dem zweiten ADAC MX Masters-Event die Führung, am Ende reicht es sowohl im vergangenen als auch dieses Jahr wieder für den Titel. „Ehrlich gesagt, ist das meine größte Motivation gewesen, mir mit diesem vierten Titel den Status des erfolgreichsten Masters-Gewinners zu sichern. Viele der Rennen haben nicht weit entfernt von meinem Zuhause stattgefunden, sodass ich mich stets über eine große Fangemeinde freuen konnte. Das macht den Titelsieg noch schöner“, erklärt der Vierfach-Champion.

Doch was genau macht Dennis Ullrich eigentlich so erfolgreich? Wer den ADAC MX Masters-Piloten kennt, würde zunächst gar nicht vermuten, dass er auf der Rennstrecke so ein Fighter ist. Ulle wirkt eher schüchtern, vermeidet es tunlichst, im Mittelpunkt zu stehen oder sich gar im Blitzlichtgewitter zu positionieren. Stattdessen verbringt der Fahrer des KTM Sarholz Racing Teams die Rennwochenenden viel in seinem Wohnmobil, wenn die Motocross-Action auf dem Rundkurs beendet ist und entspannt sich. Und genau diese Ruhe macht ihn zu einem unberechenbaren Gegner, lässt sich Ulle von keinem seiner Konkurrenten in die Karten schauen. Unmittelbar vor den Wertungsläufen kommt nur noch sein Mechaniker und bester Freund Robbie an ihn dran. In diesen Momenten ist der 24-Jährige bereits vollständig auf die Rennen fokussiert.

Am Startgatter ist der MX-Star dann in seinem Element, seit vier Jahren macht Dennis Ullrich nämlich nicht nur als permanenter Spitzenreiter, sondern auch als Superstarter von sich reden. 2013 und 2014 gewinnt er zusätzlich zu seinen beiden Titeln den Red Bull Holeshot-Award, dieselbe Ehre wird ihm 2016 und auch in diesem Jahr wieder zuteil.

Es ist eine mittlerweile schon ziemlich langanhaltende Erfolgswelle, für die der Baden-Württemberger jahrelang hart gekämpft hat. Geboren in Lauingen an der Donau, wächst Ulle in Ulm auf, sitzt im Alter von fünf Jahren das erste Mal auf dem Bike, von dem er erst wieder absteigt, als der Tank leer ist. In dem Moment steht für den Jungspund fest, mit welchem Hobby er fortan seine Freizeit gestalten möchte. Nur ein Jahr später meldet sich der damals Sechsjährige sich zu seinem ersten Rennen an. Stetig trainiert von seinem Vater wird er zwei Jahre später Vize-Weltmeister in der 50ccm-Klasse, mit zehn Jahren Deutscher Meister in der 65ccm-Klasse. 2008 holt der junge Motocrosser die Trophäe als Deutscher Jugendmeister 85ccm, wird zudem Vize-Meister im ADAC MX Junior Cup. Den ADAC MX Youngster Cup entscheidet er unter seinem neuen Trainer und Mentor Thomas Kneip dann 2010 für sich, 2012 lässt er sich ein Jahr vor seinem ersten ADAC MX Masters-Gewinn als Deutscher Meister MX2 feiern.

Wenn der Kämpfelbacher etwas anpackt, dann richtig. Sponsoren konnte er ab 2008 bereits im ADAC MX Junior Cup für sich gewinnen, damals startete Ulle für das Junior Team von KTM Kosak. 2010 wechselte er für zwei Jahre zu Honda Waldmann, seit 2012 ist das MX-Talent bis auf die Saison 2015, wo er beim Team Castrol Power 1 Suzuki Moto-Base unterschrieb, Mitglied der KTM Sarholz Racing Familie. Bei KTM fühlt er sich gut aufgehoben und wenn Dennis Ullrich sich wohlfühlt, dann dreht er richtig auf – und genau das hat der 24-Jährige ja dieses Jahr erneut bewiesen.

Text: Nina Schröder / PR ADAC MX Masters

ADAC MX Masters Holzgerlingen

Die 7. und letzte Station der ADAC MX Masters war wie gewohnt, der Schützenbühlring im schwäbischen Holzgerlingen. Nachdem bei den Masters und Youngsters die Entscheidungen bereits in Gaildorf gefallen waren stand die Vergabe des Junior Cup Titels noch aus. Bei idealen Motocross Wetter kamen 11.000 Zuschauer an die Strecke und verfolgten spannende Rennen mit einigen Gaststartern.

Bei den ADAC MX Masters war es Jeremy Seewer, der sich bei seinem zweiten Einsatz auf der 450ccm Maschine die Pole Position sichern konnte. Er war es auch dem beim Start zum ersten Durchgang am besten aus dem Gatter kam und das Feld anführen konnte. Gegen Rennmitte blieb er bei Überrunden hängen und musste kurz zu Boden. Dies nutzte sein Verfolger, der Husqvarna Pilot Max Nagl, übernahm die Führung und behauptete diese bis zum Fallen der Zielflagge. Platz drei ging an Hunter Lawrence mit seiner 250ccm Suzuki. Beim Start zum zweiten Wertungslauf war es erneut der MX2 Vizeweltmeister Seewer, der mit seiner Suzuki als erstes aus dem Gatter schoss und das Feld anführen konnte. Dieses Mal blieb er Fehlerfrei und gewann das Rennen und damit auch die Tageswertung souverän. Die weiteren Podestränge gingen an Max Nagl und Hunter Lawrence. Der alte und neue Meister der ADAC MX Masters Dennis Ullrich war in Holzgerlingen auf einer KTM 250ccm 2 Takt Maschine unterwegs und belegte in der Tageswertung Rang 5.

Der Neuzugang im ADAC MX Youngsters Cup und im Team DIGA Procross, Dylan Walsh, konnte sich im Zeittraining die Pole Position sichern. Im ersten Lauf war es der neue Meister Tom Koch der das Feld anführen konnte. Nach einigen spannenden Kämpfen wurde er im letzten Renndrittel vom Neuseeländer Dylan Walsh überholt und als zweiter abgewunken. Dritter wurde in diesem Rennen Adrien Malaval. Der KTM Pilot Michael Sandner konnte die ersten Runden des zweiten Laufes anführen. In Runde drei konnte erneut Dylan Walsh mit seinem spektakulären Fahrstiel die Führung übernehmen und bis in Ziel behaupten. Die weiteren Plätze gingen an Michael Sandner und Adrien Malaval. Mit den zwei Laufsiegen sicherte sich Dylan Walsh den Tagessieg bei seiner Premiere im ADAC MX Youngsters Cup.

Im ADAC MX Junior Cup konnte der sich der Bayer Constantin Piller die Pole Position sichern und somit als erster an das Startgatter ziehen. Den ersten Durchgang konnte Nico Greutmann vor Luca Diserens und Rasmus Pedersen für sich entscheiden. Platz 4 ging an den Meisterschaftsführenden Magnus Smith, der sich mit diesem Ergebnis die Meisterschaft sichern konnte. Im zweiten Lauf war es Constantin Piller, der vor Rasmus Pedersen und Magnus Smith gewann. Mit den Plätzen 3 und 2 ging die Tageswertung an den Dänen Rasmus Pedersen.

Ergebnisse und mehr Informationen unter:
www.adac-mx-masters.de

Bilder Sonntag ADAC MX Masters Holzgerlingen

PM: ADAC MX Masters Holzgerlingen

ADAC MX Masters-Finale in Holzgerlingen wird zum Triumph von MX2-Vizeweltmeister Jeremy Seewer.

Holzgerlingen: Das ADAC MX Masters-Finale bei der KfV Kalteneck e.V. in Holzgerlingen hätte spektakulärer kaum sein können. 11.000 Besuchern wurde beim siebten Stopp der Rennserie auf dem „Schützenbühlring“ ein letztes Mal in dieser Saison erstklassiges Racing geboten – und das in allen drei Klassen. Bei den Big Boys triumphierten vor allem die zahlreichen WM-Stars, die das ohnehin schon hochkarätige Fahrerfeld aufmischten. Der MX2-Vizeweltmeister Jeremy Seewer (23, Team Suzuki World MX2) war dabei der erfolgreichste, gewann er mit Platz zwei im ersten Rennen und einem Sieg in Lauf zwei die Tageswertung. „Das ist für mich richtig cool, hier so zu punkten. Ich hatte spannende Verfolgungsjagden mit Max, das hat richtig Spaß gemacht. Außerdem bin ich mit einem 450ccm-Bike an den Start gegangen, um noch mal ein paar Erfahrungen für das Motocross der Nationen zu sammeln, wo ich am kommenden Wochenende die Schweiz vertreten werde“, berichtete Seewer. Tageszweiter wurde der WM-Star Max Nagl (30, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team), als Dritter stand der australische WM-Pilot Hunter Lawrence (18, Team Suzuki World MX2) auf dem Podium. Lokalmatador und ADAC MX Masters-Vierfach-Champion Dennis Ullrich (24, KTM Sarholz Racing Team), der in Holzgerlingen auf einer 250ccm-2-Takt-Maschine unterwegs war, beendete sein letztes, diesjähriges Rennwochenende als Fünfter, zudem gab es für ihn noch einen Red Bull Holeshot-Preis. Regionalheld Maik Schaller (25, KTM Kosak Racing Team) war mit seinem Platz 28 zwar nicht ganz so erfolgreich positioniert wie Ullrich, wurde aber mindestens ebenso vom heimischen Publikum für seine Leistung gefeiert. Viel Applaus bekam auch ADAC MX Masters-Pilot Christian Brockel (33, KTM GST Berlin), der mit dem Saisonabschluss in Holzgerlingen seine aktive Karriere als Motocrosser beendete.

Nach dem vorzeitigen ADAC MX Masters-Sieg von Ulle in Gaildorf konnte der Belgier Jens Getteman (24, Kawasaki Elf Team Pfeil) in der Meisterschaftstabelle seine Position als Vize-Sieger des ADAC MX Masters erfolgreich verteidigen. Als Dritter erhielt der WM-Pilot Henry Jacobi (20, STC Racing Team) eine Trophäe. Die Highlights des ADAC MX Masters in Holzgerlingen werden am 30. September um 14.40 Uhr und am 1. Oktober um 11.00 Uhr bei Sport1+ übertragen, Motorvision TV sendet den Zusammenschnitt des Finales am 08. Oktober um 15.16 Uhr sowie am 15. Oktober um 15.24 Uhr.

ADAC MX Youngster Cup:
Im ADAC MX Youngster Cup sorgte der Neuseeländer Dylan Walsh (19, Diga Procross Team, Husqvarna) beim siebten und entscheidenden Stopp der Rennserie für eine kleine Sensation. Das MX-Talent aus Christchurch hatte sich als Rookie in Klasse zwei angemeldet und erstmals an einer Veranstaltung im ADAC MX Youngster Cup teilgenommen. Dabei brillierte er in allen entscheidenden Momenten. Nach seinem Sieg im Qualifying am Samstag gewann Walsh auch am Rennsonntag beide Wertungsläufe und damit die Tageswertung. „Das Wochenende war für mich absolut perfekt und hätte nicht besser laufen können. Ich bin jetzt definitiv angefixt und will unbedingt im kommenden Jahr beim ADAC MX Masters starten. Allein das tolle Publikum ist hier der Wahnsinn, das hat mich alles sehr beeindruckt“, sagte der 19-Jährige. Zweiter in der Tageswertung wurde sein Teamkollege Adrien Malaval (19, Diga Procross Team, Husqvarna), der mit seiner Performance ebenfalls entscheidend punkten konnte und sich somit den dritten Platz in der Meisterschaft erkämpfte. „Ich bin Anfang des Jahres extra von Frankreich nach Deutschland gezogen, um meine Motocross-Karriere voranzutreiben. Daher bin ich sehr glücklich über diese Resultate, weil das für mich die Lorbeeren für ein paar Monate sehr harte Arbeit sind. Außerdem habe ich mir in meinen beiden Rennen extrem spannende Duelle mit dem Champion Tom Koch geliefert, das war eine super Erfahrung“, so Malaval. Koch (19, KTM Sarholz Racing Team) beschloss die diesjährige Saison übrigens als Dritter in der Tageswertung, zweiter in der Meisterschaftstabelle wurde am Ende der Lette Thomas Sileika (19, WZ Racing, KTM). Als Superstarter machten 2017 gleich zwei Piloten auf sich aufmerksam. Sowohl Koch als auch Michael Sandner (18, Thermotec Racing KTM by Mefo) räumten bei der Red Bull Holeshot-Wertung ab.

ADAC MX Junior Cup:
Im ADAC MX Junior Cup stand das Finalwochenende ganz im Zeichen der Skandinavier. Bereits nach dem ersten Lauf war klar, dass der Däne Magnus Smith (13, Mefo Sport Racing Team, KTM), der ohnehin als Titelfavorit in die Rennen gestartet war, ausreichend Punkte gesammelt hatte, um sich als ADAC MX Junior Cup-Champion 2017 feiern zu lassen. Ein Ergebnis, das den Jugendlichen im ersten Moment sprachlos werden ließ. „Das ist ein total cooles Gefühl, ich kann das gerade noch gar nicht richtig fassen. Ich bin ja im letzten Jahr erst in die Rennserie eingestiegen, daher bin ich unheimlich stolz, dass ich meine zweite Saison im ADAC MX Junior Cup bereits mit dem Titel beenden kann“, freute sich der 13-Jährige, der sich unmittelbar nach den guten Nachrichten über seinen Sieg von seinen Eltern hochleben ließ. In der Tageswertung punktete der Däne Rasmus Pedersen (14, Team Classic Oil / SHR Motorsports, KTM) vor dem Schweizer Luca Diserens und dem Gesamtsieger Magnus Smith. In der Meisterschaft wurde nach Smith der Schwede Max Palsson (14, Mefo Sport Racing Team) als Vize-Champion sowie der Däne Pedersen als Dritter mit einem Pokal geehrt. Der Red Bull Holeshot Award für den besten Starter der Saison ging an Nick Domann (14, Falcon Motorsports, KTM).

Vorschau Motocross of Nations:
Max Nagl, Henry Jacobi und Dennis Ullrich rollen in einer Woche nochmals gemeinsam an den Start – dieses Mal allerdings nicht als Konkurrenten, sondern als Team Germany bei der prestigeträchtigen Motocross-Mannschaftsweltmeisterschaft, dem Motocross of Nations. Dieses Highlight-Event findet am 30. September und 1. Oktober im englischen Winchester auf der Strecke „Matterley Basin“ statt. Das Ziel der deutschen MX-Nationalmannschaft: Top Ten. „Alle drei Jungs haben in diesem Jahr eine beachtliche Leistungskurve zu verzeichnen, da ist es durchaus realistisch, dass wir vorne mitmischen“, sagte Teamchef Wolfgang Thomas. Das Trio tritt 2017 bereits zum vierten Mal in Folge in dieser Konstellation beim MXoN an. Bis auf einen verletzungsbedingten Ausfall in 2016 konnten Nagl, Ullrich, Jacobi bislang zusammen mit einem fünften Platz in Kegums/Lettland und einem neunten Rang in Ernée/Frankreich von sich reden machen.

Holzgerlingen:
Meisterschaftsstand ADAC MX Masters
Dennis Ullrich, 284 Punkte
Jens Getteman, 199 Punkte
Henry Jacobi, 187 Punkte

Meisterschaftsstand ADAC MX Youngster Cup
Tom Koch, 269 Punkte
Thomas Sileika, 192 Punkte
Adrien Malaval, 179 Punkte

Meisterschaftsstand ADAC MX Junior Cup
Magnus Smith, 235 Punkte
Max Palsson, 205 Punkte
Rasmus Pedersen, 183 Punkte

Privatfahrerwertung in der Klasse ADAC MX Masters
1. Moritz Schittenhelm (Urbach), 95 Punkte
2. Stefan Frank (Königsbrunn), 62 Punkte
3. Maik Schaller (Ilsfeld), 58 Punkte

Leatt Zweitakt-Wertung ADAC MX Youngster Cup
1. Petr Polak, 197 Punkte
2. Jeremy Sydow, 183 Punkte
3. Lion Florian, 117 Punkte

X-Lite Best Qualifyer Wertung ADAC MX Youngster Cup
1. Tom Koch, 120 Punkte
2. Martin Krc, 105 Punkte
3. Adrien Malaval, 105 Punkte

X-Lite Best Qualifyer Wertung ADAC MX Junior Cup
1. Magnus Smith, 109 Punkte
2. Constantin Piller, 107 Punkte
3. Max Palsson, 101 Punkte

Goldfren Last Chance-Wertung ADAC MX Youngster Cup
ADAC MX Youngster Cup: Jett Lawrence

Goldfren Last Chance-Wertung ADAC MX Junior Cup
ADAC MX Youngster Cup: Malik Schoch

Markenwertung in der Klasse ADAC MX Masters
1. KTM, 297 Punkte
2. Husqvarna, 270 Punkte
3. Suzuki, 246 Punkte
4. Kawasaki, 224 Punkte
5. Honda, 120 Punkte
6. Yamaha, 57 Punkte

Text: Nina Schröder / PR ADAC MX Masters

Bilder Sonntag ADAC MX Masters Holzgerlingen

PM: ADAC MX Masters Holzgerlingen

Jeremy SeewerQualifying-Sieg für WM-Star Jeremy Seewer beim ADAC MX Masters-Finale in Holzgerlingen.

Holzgerlingen: Die Bedingungen für das ADAC MX Masters-Finale am 23. und 24. September auf dem „Schützenbühlring“ in Holzgerlingen hätten bereits am Samstag nicht besser sein können. Bei sonnigen 20 Grad sorgten die 210 Piloten aus rund 26 Nationen in allen drei Klassen beim Qualifikationstraining für actiongeladenen Motocross-Sport, die auf einen besonders nervenaufreibenden Rennsonntag hoffen lässt. In der Königsklasse setzte der amtierende MX2-Vizeweltmeister Jeremy Seewer (23 / SUI, Team Suzuki World MX2) mit einer Qualifying-Zeit von 02:03:756 Minuten eine Bestmarke und darf sich damit vor seinen Rivalen Max Nagl (30, Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team) und Sulivan Jaulin (25, KTM Kosak Racing Team) einen Platz am Startgatter aussuchen. „Es macht mir großen Spaß, endlich mal wieder beim ADAC MX Masters dabei zu sein und freut mich natürlich auch, dass ich hier sogar schneller war als Max, denn der ist ein richtig starker Konkurrent für mich“, erzählte der 23-Jährige.

Lokalmatador Dennis Ullrich (24, KTM Sarholz Racing Team), der sich beim letzten ADAC MX Masters-Stopp in Gaildorf vorzeitig und damit zum vierten Mal zum Champion der Rennserie küren ließ, landete im Qualifikationstrainings auf Position sechs. ‚Ulle‘ startet im Finale überraschenderweise auf einer 250ccm-2-Takt-KTM gegen die starke 4-Takt-Konkurrenz. Der zweite Lokalmatador der Big Boys, Maik Schaller (25, KTM Kosak Racing), machte es bis zum Schluss spannend und qualifizierte sich in der letzten Runde des Last Chance Race noch ganz knapp für die sonntäglichen Rennen.

ADAC MX Youngster Cup:
Im ADAC MX Youngster Cup dominierten am Samstag in beiden Qualifikations-Gruppen Piloten des Diga Procross Racing Teams. Der Neuseeländer Dylan Walsh (20, Diga Procross Team, Husqvarna), der beim letzten ADAC MX Masters-Stopp in Holzgerlingen erstmals bei der Rennserie mit dabei ist, überzeugte mit einer Bestzeit von 2:07:332 Minuten und war damit noch eine Sekunde schneller als sein Teamkollege Adrien Malaval (19, Diga Procross Team, Husqvarna), dem Qualifying-Sieger aus Gruppe zwei. „Die Strecke ist ganz nach meinem Geschmack, da habe ich mich direkt gut gefühlt und habe ohne zu zögern gepusht. Ich wollte unbedingt beim letzten Masters-Rennwochenende starten und mir diese Chance nicht entgehen lassen, in dieser Saison wenigstens einmal dabei gewesen zu sein. Allerdings bin ich etwas überrascht über die starke Konkurrenz, damit hätte ich nicht gerechnet“, berichtete der 20-Jährige. Zweiter wurde demnach Malaval, als Dritter rollt das deutsche Nachwuchstalent Jeremy Sydow (17, WZ Racing, KTM) an den Start. Der bereits vorzeitig gekürte ADAC MX Youngster Cup-Champion Tom Koch (19, KTM Sarholz Racing Team) erreichte Position fünf im Qualifikationstraining.

ADAC MX Junior Cup:
Im ADAC MX Junior Cup haben die beiden Nachwuchstalente Magnus Smith (13 / DEN, Mefo Sport Racing Team, KTM) und Constantin Piller (13, Mefo Sport Racing Team / MSC Freisinger Bär. e.V., KTM) an diesem Rennwochenende die größten Chancen auf einen Platz auf dem Gesamtsiegerpodest. Der eigentliche Spitzenreiter Max Palsson (14 / SWE, Mefo Sport Racing Team) war aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs kurz vor dem Meisterschaftsfinale ausgefallen. Entsprechend motiviert sind beide Junioren nun, die Saison mit viel Furore zu beenden. Im Qualifying positionierte sich Piller schon mal ganz vorne und sicherte sich mit einer Zeit von 02:17:812 Minuten den ersten Startplatz am Rennsonntag. Eine Tatsache, die den Jugendlichen sichtlich freute. „Ich wollte unbedingt die Poleposition schaffen, weil es für einen so wichtigen Tag wie das Finale am Sonntag einfach super ist, wenn man als Erster am Startgatter steht. Ich versuche allerdings nicht unbedingt darüber nachzudenken, dass ich es aufs Podium schaffen könnte, da ich mir keinen unnötigen Druck machen will. Mein Ziel ist wie immer die Top Five, alles Weitere wird sich ergeben“, erklärte das MX-Talent. Somit lautet die Reihenfolge der drei ersten Starter im ADAC MX Junior Cup in den Wertungsläufen: Constantin Piller, Magnus Smith und Camden Mc Lellan aus Südafrika (13, KTM Kosak Racing Team). Für einen besonders emotionalen Moment sorgte am Ende noch Lokalmatador Malik Schoch (15, CLM powered by Winkle Racing, KTM). Der Schüler als dem 28 Kilometer von Holzgerlingen entfernten Sulz am Eck brachte seine Fans als Sieger des Last Chance Race am frühen Abend zum Jubeln und ließ sich erleichtert dafür feiern, dass er dadurch noch einen der letzten Startplätze für den Rennsonntag ergatterte.

Programm:
Rund 400 Helfer hatten sich im Vorfeld auf dem „Schützenbühlring“ der KfV Kalteneck e.V. im baden-württembergischen Holzgerlingen um eine perfekte Vorbereitung des Motocross-Spektakels gekümmert. Die 1.800 Meter lange Lehm- und Wiesenbodenstrecke ist nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Zuschauer ein echtes Highlight, kann man das Renngeschehen auf dem kleeblattförmigen Kurs beinahe komplett von Anfang bis Ende verfolgen. Die zwölf Tables sowie die zahlreichen Auf- und Abfahrten sind für jeden der MX-Piloten eine echte Herausforderung. Die Besucher bekommen durch diese Passagen extrem spektakuläre Szenen geboten. Für Kinder gibt es als zusätzliches Rahmenprogramm ein letztes Mal in dieser Saison die ADAC Unfallschutzhüpfburg sowie den Suzuki Quadparcours, weiter sorgen am Samstagabend die „Crazy Crocodiles“ im Festzelt für Stimmung unter den Erwachsenen. Am Rennsonntag können die Zuschauer dann die Top-Stars der Szene persönlich treffen – und zwar bei der Autogrammstunde, die von 12.15 bis 12.45 Uhr am ADAC Truck stattfindet. Mit dabei beim siebten ADAC MX Masters-Stopp sind die WM-Stars Max Nagl, Hunter Lawrence, Jeremy Seewer und Henry Jacobi. Zudem werden auch ADAC MX Masters-Vierfach-Champion Dennis Ullrich sowie der Zweitplatzierte Jens Getteman (24, Team Kawasaki Elf Team Pfeil) eine halbe Stunde lang fleißig Poster signieren. Die Tickets kosten am Rennsonntag 16 Euro, Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren zahlen 10 Euro. Besucher unter zwölf Jahren haben in Begleitung eines zahlenden Besuchers freien Eintritt.

Text: Nina Schröder / PR ADAC MX Masters
Bild: ADAC Motorsport

PM: MXoN Team Germany

Die letzten Planungsschritte des Team Germany vor dem MXoN.

München. In einer Woche ist es soweit. Dann reist das Team Germany um Max Nagl (30), Henry Jacobi (20) und Dennis Ullrich (24) ins englische Winchester, um sich dort auf der Strecke „Matterley Basin“ gegen 38 weitere internationale Teams beim prestigeträchtigen Motocross der Nationen zu beweisen. Mit dem Ziel vor Augen, die Top Ten zu erreichen, steckt die deutsche Motocross-Nationalmannschaft derzeit in der entscheidenden Vorbereitungsphase auf das Event, in der das ADAC MX Masters-Finale am kommenden Wochenende für das Trio eine wichtige Rolle spielt. Mannschaftskapitän Nagl, der jüngst die WM-Saison als Achter beendet hatte, erklärt, warum der „Schützenbühlring“ in Holzgerlingen eine perfekte Trainingsstrecke kurz vor dem MXoN ist. „Der Track in Holzgerlingen ist eine Naturstrecke mit derselben Bodenbeschaffenheit wie die in ‚Matterley Basin‘. Daher ist das für uns drei Jungs optimal, um vor dem Nationencross noch mal ein paar Erfahrungen zu sammeln und uns perfekt einzustimmen“, sagte der 30-Jährige, der genau wie seine beiden Teamkollegen als Hartboden-Experte gilt. Für Jacobi geht es vor allem im Finale von Europas populärster Motocross-Rennserie noch mal um alles, kämpft er in der Meisterschaft um den Titel als Vize-Champion 2017. Zum erneuten und damit vierfachen Sieger des ADAC MX Masters ließ sich bereits das dritte Team Germany-Mitglied Ullrich küren.

Teamchef Wolfgang Thomas zeigt sich begeistert von seinen drei Top-Piloten. „Jeder der drei deutschen Fahrer ist technisch sehr fit und hat sowohl in dieser Saison als auch in der Vergangenheit mehrfach beeindruckende Ergebnisse auf so einem Untergrund eingefahren. Zudem sind die Drei auch bei schlammigen Verhältnissen zu allem in der Lage, sodass selbst einsetzender Regen für keinen von ihnen ein Problem darstellt. Man darf zwar nicht unterschätzen, dass die Nations durch die Verlosung der Startplätze ihre eigenen Gesetze haben und eine gute Platzierung manchmal auch mit einem Quäntchen Glück verbunden ist, aber rein von der Leistung des Teams bin ich überzeugt, dass wir in England vorne mitmischen können.“

Teamchef Thomas betreut die deutsche Motocross-Nationalmannschaft seit Dezember 2015 und plant derzeit die letzten Schritte für das MXoN in Winchester. Dabei steht für den gebürtigen Nordrhein-Westfalen vor allem im Vordergrund, es seinen Jungs so reibungslos und entspannt wie möglich zu machen, damit diese sich ausschließlich auf ihre Performance auf der Strecke konzentrieren können. „Genau wie im vergangenen Jahr werden wir 2017 wieder eine exklusive Lounge für das Team Germany einrichten, in der sie sich zurückziehen und für sich sein können. Die Momente zum Durchatmen sind entscheidend, damit man den Kopf zwischendurch immer wieder frei bekommt“, erklärte Thomas. Zudem sei er gerade noch dabei, ein „Meet and Greet“ mit den Fans zu organisieren, das wieder am Freitag vor der Veranstaltung in „Matterley Basin“ am Teamtruck stattfinden soll. „Unsere Fans haben für uns Priorität. Wir wissen das sehr zu schätzen, welche Mühen viele auf sich nehmen, um in England bei diesem Event der Superlative dabei zu sein. Das ist schon etwas ganz Besonderes – sowohl für die ganzen Team Germany-Unterstützer als für uns“, meinte der Teamchef weiter.

Ab sofort ist auch das Team Germany-Fanshirt online erhältlich. Das sogenannte „Must-Have“ ist in schlicht schwarz gehalten und besticht auf der Rückseite durch die Nummerntafeln der drei deutschen Erfolgspiloten. Ullrich ist 2017 mit der Startnummer 66 in der MX-Open-Klasse unterwegs, Jacobi sitzt auf seinem 250ccm MX2-Motorrad mit der Nummer 65. Die 64 ist schließlich für den Mannschaftskapitän bestimmt, der wie in den Jahren zuvor in der MXGP-Klasse an den Start rollen wird. Auf der Website der deutschen MX-Nationalmannschaft (www.mxon-team-germany.de) kann das T-Shirt in den Größen M, L, XL und XXL für 19,95 Euro geordert werden.

Die drei deutschen MX-Stars werden sich am kommenden Donnerstag auf den Weg nach England machen, Teamchef Thomas ist bereits ab Dienstag in Winchester und kümmert sich um die Standorte für die Wohnmobile seiner Motocrosser sowie den Teamtruck. Ebenfalls mit vor Ort wird Cheftrainer Marcus Schiffer sein, der der Mannschaft während des gesamten Rennwochenendes in Großbritannien beratend zur Seite steht. „Natürlich muss ich einem Nations-„Urgestein“ wie Max Nagl nicht mehr erklären, was er zu tun hat. Aber wenn man selbst nicht auf der Strecke aktiv ist, fallen manchmal kleine Tricks auf, wie man seine Zeit noch verbessern und an welchen Stellen man konkurrenzfähiger werden kann“, erläuterte Schiffer, der bis zu seinem verletzungsbedingten Karriereende in 2014 selbst jahrelang beim MXoN mit am Startgatter stand und sich 2012 zusammen mit Max Nagl und Ken Roczen erstmals in der Historie des Motocross of Nations als deutscher MX-Mannschaftsweltmeister feiern ließ.

Text: Nina Schröder / PR MXoN Team Germany